Menschliche Maschine

Übung zur Auflockerung und zur Einleitung einer Teamentwicklungs-Einheit

(als pdf herunterladen)

 

Voraussetzungen

TN-Zahl: Es können beliebig viele TeilnehmerInnen mitmachen

Vorbereitungszeit: –

benötigte Materialien: –

Dauer: nach eigenem Ermessen (bei 15 TN ca. 3 Minuten)

 

Beschreibung

Man schafft viel Platz im Raum – alle Stühle, Tische, etc. werden beiseite geräumt. Dann platziert sich einE TeilnehmerIn irgendwo im Raum und beginnt mit einer Tätigkeit, die er/sie dauernd wiederholt (z.B. Stehen und mit der Hand Klopf- oder Schlagbewegungen ausführen) – natürlich samt passendem Geräusch. Wie das aussieht, bleibt komplett der Person überlassen. Dann gesellt sich eine zweite Person dazu und ergänzt die erste in irgendeiner Form (z.B. tut so, als würde sie etwas von dort nehmen, wo die erste Person draufklopft und legt es auf die andere Seite – auch dies wird dauernd wiederholt) und so weiter. Der Reihe nach gliedern sich die TeilnehmerInnen in diese Maschine ein und übernehmen ein Stück der (fiktiven) Arbeit. Am Ende entsteht eine Einheit, die zusammenarbeitet – und jedeR bringt das ein, was sie/er will und kann. Das macht Spaß und lässt ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des ‚Ich bin ein Teil von etwas größerem und es gibt hier einen Platz für mich‘ entstehen.

 

Anmerkung I: Natürlich eignet sich diese Übung auch, um das Thema Veränderungs-management einzuleiten – da hier sehr gut sichtbar wird, dass so etwas nur gemeinsam schaffbar ist. Wenn die Zahnrädchen einer Maschine sich gemeinsam entschließen, die Richtung zu ändern, wird das Werk weiterhin funktionieren – nur eben mit einem anderen Ergebnis. Entschließt sich allerdings nur ein Rädchen, nicht mitzumachen und sich weiterhin in die ursprüngliche Richtung zu drehen, kollabiert das Ganze.

 

Anmerkung II: Wenn man am Ende der Übung (wenn alle TeilnehmerInnen in die Maschine involviert sind) ein Foto macht, kann man das später sehr gut verwenden, um die Themen Gruppe, Team und Rollenverteilungen einzuleiten.

 

 

Du kennst weitere Theorien und Modelle zu diesem Thema oder hast gute Ideen, wie man dieses Modell ins Training einbauen kann?

Hinterlasse hier einen Kommentar zu deinen persönlichen Erfahrungen und Ideen und hilf so anderen Trainerinnen und Trainern dabei, den Beitrag optimal zu nutzen!